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FC Bayern München: Der größte Klub Deutschlands und ein Groundhopping-Erlebnis der Extraklasse

Es gibt Vereine, die man kennt, ohne je ein Spiel gesehen zu haben. Und es gibt Vereine, bei denen man weiß, dass ein Besuch im Stadion etwas ist, das man einmal im Leben gemacht haben muss. Der FC Bayern München ist beides. Der erfolgreichste Fußballklub Deutschlands, 32-facher Meister, sechsfacher Champions-League-Sieger, Weltklub mit Millionen Fans auf jedem Kontinent, und gleichzeitig ein Verein, der in einer der beeindruckendsten Arenen der Welt zuhause ist. Für Groundhopper ist München ein

FC Bayern München: Der größte Klub Deutschlands und ein Groundhopping-Erlebnis der Extraklasse

Es gibt Vereine, die man kennt, ohne je ein Spiel gesehen zu haben. Und es gibt Vereine, bei denen man weiß, dass ein Besuch im Stadion etwas ist, das man einmal im Leben gemacht haben muss. Der FC Bayern München ist beides. Der erfolgreichste Fußballklub Deutschlands, 32-facher Meister, sechsfacher Champions-League-Sieger, Weltklub mit Millionen Fans auf jedem Kontinent, und gleichzeitig ein Verein, der in einer der beeindruckendsten Arenen der Welt zuhause ist. Für Groundhopper ist München ein Pflichtprogramm.

Geschichte: Von der Gründung bis zur Weltspitze

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 in einer Münchner Kegelbahn gegründet, von elf Männern, die sich vom damaligen MTV München trennten, weil ihnen der Verband zu bürokratisch war. Der Verein trug zunächst jahrelang ein Schattendasein im Vergleich zum damals populäreren TSV 1860 München. Die große Ära begann in den 1960ern, als Spieler wie Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller zusammentrafen und den Verein in eine andere Dimension katapultierten.

In den 1970er Jahren dominierten die Bayern den europäischen Fußball. Drei Champions-League-Titel in Folge, 1974, 1975 und 1976, machten den FC Bayern zur ersten deutschen Großmacht auf internationalem Parkett. Franz Beckenbauer als Libero, Gerd Müller als Tormaschine, Sepp Maier im Tor. Eine Generation, die den deutschen Fußball für immer verändert hat.

Was folgte, war eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte mit Pausen und Rückschlägen, aber immer mit dem Anspruch ganz oben zu stehen. Die Saison 2012/13 brachte das Triple aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. 2019/20 holte der Verein unter Hansi Flick das Sextuple, also alle sechs möglichen Titel in einer Saison. Robert Lewandowski traf in dieser Saison 55 Mal in 47 Pflichtspielen. Zahlen, die sich wie Fiktion lesen.

32 Bundesligameisterschaften, 6 Champions-League-Titel, 20 DFB-Pokalsiege. Das ist die Bilanz. Kein anderer Verein in Deutschland kommt auch nur annähernd heran.

Die Allianz Arena: Ein Groundhopping-Erlebnis der Sonderklasse

Wenn man über den FC Bayern München spricht, kommt man an der Allianz Arena nicht vorbei. Das Stadion im Münchner Norden, direkt an der A9 gelegen, wurde 2005 eröffnet und ist seitdem eines der ikonischsten Stadien der Welt. Die Fassade aus 2.874 ETFE-Kunststoffkissen kann in den Vereinsfarben Rot (FC Bayern), Blau (TSV 1860 München, der zweite frühere Mieter) und Weiß (Deutsches Nationalteam) beleuchtet werden. Von der Autobahn aus leuchtet die Arena wie ein außerirdisches Raumschiff. Wer sie zum ersten Mal von weitem sieht, versteht sofort, warum sie zu den bekanntesten Stadien der Welt gehört.

Die Kapazität liegt bei rund 75.000 Plätzen für Bundesligaspiele, womit sie nach dem Olympiastadion in Berlin das größte Fußballstadion Deutschlands ist. Die Südkurve mit ihrer Stehplatztribüne für rund 10.000 Fans gilt als eine der lautesten und stimmungsvollsten Tribünen Europas. Wer die Atmosphäre erleben will, kauft ein Ticket für die Südkurve. Kein Block in Deutschland klingt wie dieser.

Die Arena wurde für die WM 2006 erweitert und modernisiert und war seitdem Schauplatz zahlreicher Champions-League-Spiele, zweier WM-Gruppenspiele und eines WM-Viertelfinals. Das Champions-League-Finale 2012 zwischen dem FC Bayern und Chelsea, das im eigenen Stadion mit einem 4:3 im Elfmeterschießen verloren ging, gehört zu den dramatischsten Momenten der Stadiongeschichte.

Für Groundhopper gilt: Die Allianz Arena ist kein Geheimtipp und sie ist kein kleines, verwittertes Juwel wie das Ellenfeldstadion. Sie ist das Gegenteil davon, modern, glatt, perfekt organisiert, mit allem, was eine Topanlage braucht. Aber sie ist trotzdem ein Pflichtbesuch, weil sie schlicht und einfach beeindruckend ist. Die Größe, die Akustik, die Atmosphäre bei einem vollen Haus und der Anblick aus dem Inneren bei Flutlicht sind Erlebnisse, die man nicht vergisst.

Wie kommt man hin?

Die Allianz Arena liegt an der Werner-Heisenberg-Allee 25, 80939 München. Mit der U-Bahn ist das Stadion direkt erreichbar, die Station Fröttmaning liegt wenige Gehminuten entfernt. An Spieltagen fährt die U6 im Takt, die Anreise aus der Innenstadt dauert rund 20 Minuten. Wer mit dem Auto kommt, findet ausreichend Parkplätze auf dem Gelände, sollte aber früh genug da sein, da die Zufahrten bei großen Spielen schnell voll sind.

Das Gelände rund um die Arena ist weitläufig. Es lohnt sich, das Stadion von außen zu umrunden, den Blick auf die beleuchtete Fassade zu genießen und das FC Bayern Museum zu besuchen, das direkt am Stadion liegt und die gesamte Geschichte des Vereins dokumentiert. Für Groundhopper, die Bayern-Geschichte spüren wollen, ist das Museum ein Muss.

Die Rivalitäten: Dortmund, 1860 und Gladbach

Der FC Bayern ist Deutschlands erfolgreichster Verein, was ihn automatisch zum Lieblingsfeind vieler macht. Die intensivste Rivalität auf nationaler Ebene besteht mit Borussia Dortmund. Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayern und Dortmund, der sogenannte Klassiker, ist das meistverfolgte Bundesligaspiel des Jahres. Wer dieses Spiel in der Allianz Arena erleben will, muss früh planen, Tickets sind heiß begehrt und meist schnell vergriffen.

Historisch interessant ist auch die Stadtrivaliät mit dem TSV 1860 München. Die Sechzger, wie sie genannt werden, spielen heute in der 3. Liga, waren aber jahrelang der populärere Münchner Verein. Das letzte Bundesliga-Derby zwischen Bayern und 1860 liegt Jahrzehnte zurück, aber die Stadtrivaliät lebt weiter, auf den Straßen, in den Kneipen und auf den Sportplätzen der Stadt.

Groundhopping in München: mehr als nur die Allianz Arena

München ist für Groundhopper mehr als ein Stadion. Neben der Allianz Arena gibt es das Olympiastadion, in dem der FC Bayern von 1972 bis 2005 spielte und das heute als Konzertarena und für kleinere Veranstaltungen genutzt wird. Das Olympiastadion ist für sich schon ein Groundhopping-Klassiker, mit seiner einzigartigen Zeltdachkonstruktion von Frei Otto und der Geschichte der Olympischen Spiele 1972.

Dazu kommen zahlreiche Grounds in den Münchner Stadtteilen und im Umland. Die Bayernliga und die Landesligen bieten am Wochenende regelmäßig Spiele in kleinen, charaktervollen Anlagen, wo der Eintritt fünf Euro kostet und die Vereinsgaststätte noch selbst kocht. Wer Samstag in der Allianz Arena war und Sonntag in Unterhaching oder Wacker München aufschlägt, erlebt Bayern-Fußball in seiner ganzen Bandbreite.

FC Bayern in der Ground Hoppers App

Die Allianz Arena ist in der Ground Hoppers App hinterlegt. Du findest Bayern-Heimspiele direkt im Nearby-Screen oder im Spielplan, checkst beim Betreten des Geländes ein und hast den Besuch in deiner persönlichen Groundhopping-Statistik. Die App zeigt dir außerdem alle anderen Grounds im Münchner Raum, vom Olympiastadion über das Grünwalder Stadion des TSV 1860 bis zu den kleinsten Bezirksligaplätzen in der Region.

Besonders praktisch: Die Umgebungssuche filtert nach Radius, Datum und Liga. Wer Freitag in München ankommt, sieht auf einen Blick, welche Spiele am Wochenende in der Region stattfinden, und kann die Route spontan um einen oder mehrere neue Grounds erweitern.

Jetzt herunterladen:

Apple App Store: https://apps.apple.com/app/ground-hoppers-app/id6761360137

Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=app.groundhoppers.mobile

Fazit: Bayern München ist Pflicht, die Allianz Arena ist ein Erlebnis

Den FC Bayern zu mögen ist keine Voraussetzung, um die Allianz Arena zu einem unvergesslichen Groundhopping-Erlebnis zu machen. Das Stadion, die Atmosphäre, die Größe und die Geschichte reichen völlig aus. Wer als Groundhopper ernsthaft durch Deutschland zieht, kommt an München nicht vorbei. Und wer einmal in der Südkurve gestanden hat, wenn 75.000 Menschen beim Champions-League-Abend den Bayern-Block zum Beben bringen, versteht, warum dieses Stadion auf keiner Groundhopping-Liste fehlen darf.

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Ground Hoppers App Team

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